Unterschiede zwischen einer Systemkamera und Bridgekamera

SystemkameraTest.com 3. Januar 2014 0

Unterschiede Bridgekamera und SystemkameraFotografen haben nicht nur die mühselige Arbeit, ein perfektes Foto zu schießen und dieses dementsprechend auch zu vermarkten. Bevor jeder Fotograf Fotos schießen kann, benötigt er die passende Kamera für sein Inventar. Doch wie so oft gibt es heutzutage etliche unterschiedliche Kameratypen, die nur bei bestimmten Einsatzgebieten ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Wir wollen Ihnen heute zeigen, was der Untschied zwischen einer Systemkamera und einer Bridgekamera ist.

System- und Bridgekameras ähneln sich sehr und viele Unterschiede lassen sich nicht festmachen. Kurz kann man sagen, dass Bridgekameras eine Vorstufe der Systemkameras sind und nur wenige Vorteile gegenüber der Systemkamera bieten. Bridgekameras sind eher für Anfänger geeignet, die den Griff zur Systemkamera oder Spiegelreflexkamera scheuen.

Bridgekamera

BridgekameraDie Bridegekamera weist schon auf den ersten Blick ein paar Unterschiede zur Systemkamera auf. Zum einen sind Bridgekameras kompakter, leichter und einfacher zu tragen. Weiterhin bestechen Bridgekameras mit einem größeren Brennwertbereich als Systemkameras. Hier müssen Fotografen jedoch aufpassen. Jedes leichte Ruckeln kann das Bild zu einem verschwommenen Bild machen, weshalb viele Nutzer von Bridgekameras auch ein Stativ mit sich führen. Auch verfügen Bridgekameras über gute Makro-Fähigkeiten und viele Einstellungsoptionen für die Kamera. Hinzu kommt der oft moderate Kaufpreis, der ein wesentlicher Vorteil gegenüber Systemkameras ist.

Auch die Nachteile lassen sich schnell identifizieren. Das Objektiv der Bridgekamera ist nicht austauschbar und manuelle Fokussierung ist oft unpraktisch – führt nur zu mittelmäßigen Ergebnissen. Auch sind Bildrauschen, Schärfentiefe und die ISO-Werte ein Problem. Bridgekameras besitzen in den meisten Fällen die selben Nachteile wie Kompaktkameras.

Systemkameras

SystemkameraSystemkameras spiegeln erfahrendere Fotografen wieder. Dieses Denken ist zwar nicht wahr, jedoch hat sich diese Meinung in die Köpfe vieler Fotografen eingebrannt, weshalb nur Nutzer von Systemkameras meist der „Königsklasse“ angehören. Die Systemkameras bieten einige Vorteile gegenüber den Bridgekameras. Zunächst gibt es verschiedene Wechselobjektive, womit sich der Fotograf optimal auf sich verändernde Umwelteinflüsse reagieren kann. Zudem überzeugen Systemkameras mit hoher Bildqualität bei hohen ISO-Werten. Weiterhin eignen sich Systemkameras für die Verwendung von Studioblitzen und haben auch eine höhere Seriebildgeschwindigkeit als andere Kameratypen.

Doch Systemkameras sind groß und schwer, weshalb die Kompaktheit zu großen Teilen verloren geht. Makrofähigkeiten lassen sich meist nur mit zusätzlichen Objektiv und Zubehört aneignen und der hohe Kaufpreis schreckt wohl viele Kunden im Vergleich zu Bridgekameras ab.

Fazit

System- und Bridgekameras unterscheiden sich gar nicht so sehr. Wir empfehlen Einsteigern definitiv eine Bridgekamera, da diese kompakter ist und auch günstiger in der Anschaffung. Wenn Sie jedoch überzeugt sind und sich eine höhere Investition leisten können, tendiert unsere Empfehlung klar zur Systemkamera.

Bildquelle: Torsten Klemm / pixelio.de