Olympus Systemkameras »

Olympus ist eine im Jahr 1919 gegründete japanische Firma, die heute vor allem für Ihre Kameras bekannt ist. Ursprünglich war sie nach einem japanischen Berg benannt, dem Takachiho, der als mythischer Göttersitz gilt. Später, im Jahr 1949, als die Firma auch international bekannt wurde, wählte man aber den Namen Olympus. Der griechische Götterberg war weltweit bekannter und war bereits als Markenname für verschiedene optische Produkte verwendet worden. Zunächst stellte Olympus Mikroskope her, ab den 30er Jahren kamen auch Kameraobjektive hinzu. Heute hält die Firma zudem rund 70 % des weltweiten Marktanteils an Endoskopen. Olympus war auch die erste Firma, die Mikrokassetten herstellte.

Olympus Systemkameras im Test

Der Micro-Four-Thirds-Standard von Olympus

Ein besonderes interessanter Fakt, für alle, die an eine großen Anzahl austauschbarer Objektive und Blitzlichtgeräte für ihre Kamera interessiert sind: Olympus verwendet den sogenannten Micro-Four-Thirds-Standard. Speziell für digitale und spiegellose Kameras entwickelt, handelt es sich dabei um einen gemeinsamen herstellerübergreifenden Standard für Anschlüsse, der mittlerweile von 19 Herstellern genutzt wird. (Stand: 2013) Im Klartext heißt das, dass Objektive und Blitzlichtgeräte zwischen diesen Herstellern beliebig ausgetauscht werden können. Die Zahl der verfügbaren Objektive steigt dadurch enorm für den Nutzer. Ins Leben gerufen wurde der Standard von Olympus und Panasonic.

Die E-Serie – Systemkameras von Olympus

Auf den gemeinsamen Standard setzt Olympus bei allen Kameras seiner E-Serie. Die E-Serie besteht ausschließlich aus Systemkameras und wartet bei allen Modellen mit einem Sensorreinigungssystem, einem mechanischen Bildstabilisator und einem hochwertigen Gehäuse aus Vollmetall auf. Systemkameras mit der Vorsilbe PEN sind besonders kleine und kompakte Kameras. Die PEN-Reihe gehörte zu den allerersten der Firma Olympus.