Systemkameras für den Härtefall: Unterwasserkameras im Check

SystemkameraTest.com 6. Februar 2014 0
Foto: Nikon

Foto: Nikon

Für alle, die mit Ihrer Systemkamera auch die Tiefen des Meeres erkunden wollen, ist entsprechendes Equipment unverzichtbar. Nur so wird die empfindliche Technik der Fotoapparate auch vor dem Wasser geschützt. Bei Systemkameras haben sich in diesem Fall spezielle Gehäuse für den Unterwassergebrauch. Die wasserdichten Ummantelungen gibt es in allerhand unterschiedlichen Formen und Größen.

Wichtiges Kriterium ist die Kompatibilität zwischen Kamerahersteller und dem Gehäuse. Nicht jedes Gehäuse passt auf jede Kamera, viele werden spezifisch für bestimmte Geräte gebaut. Zu den bekanntesten Herstellern dieser Gehäuse zählen Nauticam, Recsea und INON. Aber einige Kamerahersteller, wie Nikon beispielsweise, bieten auch firmeninterne Lösungen an (WZ-Newsline berichtete darüber). Gehäuse gibt es dabei, in unterschiedlicher Anzahl, für alle großen Systemkamera-Hersteller. Dazu zählen Canon, Sony, Panasonic, Olympus und Nikon.

Je robuster das Gehäuse, desto teurer werden die Preise

Wichtigstes Kaufkriterium neben der Kompatibilität sollte auch die Tauchfähigkeit des jeweiligen Gehäuses sein. Einfache Modelle sind nur bis ca. 10 Meter geeignet, sobald tiefer getaucht werden soll, müssen Sie auch mehr Geld investieren. Es gibt dabei Gehäuse, welche bis zu einer Tiefe von über 100 Metern funktionieren. Ab 15 Metern ist es ratsam, auf besonders druckdichte Gehäuse zurückzugreifen. Ansonsten ermöglichen die Gehäuse das problemlose Anwenden aller normalen Funktionen im Unterwasserkontext. Das Gehäuse besteht hierbei meist aus beständigem Aluminium. Umfangreiche Modelle von Nauticam bieten auch die Möglichkeit, unterschiedliche Objektive anzuschließen und Blitze anzuschließen.

Für hochwertige und leistungsstarke Unterwasserkameras sollte dennoch ein höherer dreistelliger Betrag eingeplant werden. Für noch leistungsstärkere Modelle, wie die NA-Nex6 von Nauticam sind es gar Preise ab 1.500 Euro, welche investiert werden müssen. Es sollte daher immer der Zweck der Tauchunternehmung im Vorfeld genau hinterfragt werden.