Panasonic Lumix DMC-G3KEG-K

SystemkameraTest.com 9. Juni 2013 0

Lumix DMC-G3KEG-KAus alt macht neu und neu macht besser. Eben diesen Spruch hat sich Panasonic mit der neuen Systemkamera Lumix DMC-G3KEG-K zu Herzen genommen. Die neue Kamera wird als „kleinste und leichteste Kompaktkamera“ betitelt und scheint gleichzeitig über ein komplett neues Gehäuse zu verfügen. Außerdem wird im Vergleich zum Vorgänger jetzt mit 16 Megapixel statt mit 12 aufgelöst und weiterhin verspricht Panasonic, dass mit der Lumix DMC-G3KEG-K das Bildrauschen um mehr als 60% verbessert wurde. Hohe Versprechungen und eine klare Ansage, die Panasonic da macht. Wir beschäftigen uns in diesem Testbericht mit eben diesen Aussagen und prüfen, ob die Systemkamera Lumix DMC-G3KEG-K von Panasonic wirklich hält, was sie verspricht und ob irgendwelche gravierenden Mängel zu finden sind.

Die Panasonic Lumix DMC-G3KEG-K im Test

Lieferumfang

Die ersten Pluspunkte

Lumix DMC-G3KEG-K ObenNoch bevor wir uns mit der technischen Seite der Panasonic Lumix DMC-G3KEG-K befassen, kann die Systemkamera im Lieferumfang einige Pluspunkte einfahren. Gibt es bei den meisten Kameras nur den Akku dazu und vielleicht noch ein Ladekabel, bekommt der Käufer zu der Lumix DMC-G3KEG-K jede Menge weiteres Equipment. Neben dem Gehäuse und Objektiv wird ein Touchscreenstift mitgeliefert, mit dem das LCD-Display bedient werden kann. Außerdem erhält der Käufer einen Akku, ein Ladegerät, ein USB/Audio/Video-Kabel, eine Schutzkappe für das Bajonett-Objektiv, einen Trageriemen, eine CD und die Software für die Bildbearbeitung hinzu. Für uns ein sehr üppiger Lieferumfang, der das Käuferherz in keinem Blickpunkt unzufrieden lässt.

Bildqualität

Tendenz zur Verbesserung

Lumix DMC-G3KEG-K aufgeklapptBesonders spannend ist die Frage, was die vier Megapixel, die die Kamera zum Vorgänger mehr hat, bewirken und ob eine signifikante Verbesserung der Bildqualität mit der erhöhten Pixelanzahl zu verzeichnen ist. Wir sagen kurz und knapp: Ja. Bis ISO 1.600 schießt die Kamera wahnsinnig detaillierte Bilder und es ist keinerlei Farbrauschen zu bemerken. Bei ISO-Werten, die über dem 1600er Bereich liegen, greift die Rauschunterdrückung ein. Leider muss gesagt werden, dass die Auflösung im Bild stark schwankt. Ist in der Mitte des Bildes noch eine sehr gute Auflösung zu erkennen, nimmt diese stark ab, falls man sich dem Bildrand nähert. Ein Kritikpunkt, ohne Frage. Kein Ausgleich aber ein wenig Balsam auf der Wunde ist die gute Farbqualität, die die Lumix DMC-G3KEG-K auf den geschossenen Bildern hat. Der Weißabgleich stimmt und die Farben wirken kräftig und klar. Auch Videoaufnahmen können sich sehen und hören lassen und durch die Full-HD Videoaufnahme auf der Lumix DMC-G3KEG-K sind Videos toll anzuschauen. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Lumix DMC-G3KEG-K in puncto Bildqualität einige Fortschritte gemacht hat, es jedoch noch viele Punkte gibt, die verbessert werden müssen.

Handhabung

Kleiner, schneller, kompakter

Die Handhabung ist im Vergleich zum Vorgänger stark verbessert wurden. Während normalerweise die Systemkameras von Panasonic klobig und groß aussahen, kann die Lumix DMC-G3KEG-K mit 25% weniger Größe begeistern und auch mit deutlich weniger Gewicht. Der LCD-Monitor verfügt über Touch-Funktion und kann mit Stift oder Finger einfach durch das Menü navigiert werden. Zusätzlich kann der Monitor seitlich um bis zu 180° und bis zu 270° um seine horizontale Achse gedreht werden. Durch die Touch-Autofokus-Bedienung und die Beweglichkeit des Displays ist vollste Flexibilität der Aufnahmeperspektiven gegeben. Verschiedene Motivprogramme und jede Menge Einstellungsmöglichkeiten machen die Möglichkeiten mit der Lumix DMC-G3KEG-K nahezu unbegrenzt. Anspruchsvolle Fotografen sind mit den vielen Anpassungsmöglichkeiten bei der Lumix DMC-G3KEG-K genau richtig und sollten mindestens einen Blick in das komplexe Menü werfen, um Bildern den letzten Feinschliff zu geben.

Unser Fazit

Die Panasonic Lumix DMC-G3KEG-K macht vieles besser, was am Vorgänger auszusetzen war. Bessere Bildqualität, super Handhabung, ein schickeres Design und der große Lieferumfang, geben der Lumix ein tolles Gesamtbild. Zu bemängeln ist die abnehmende Auflösung an den Bildrändern, hier muss Panasonic bei künftigen Modellen nachlegen. Auch die Auflösung des LCD-Displays ist größtenfalls Durchschnitt. Einige Schalter und Knöpfe, die die Bedienung des Vorgängers so einfach gemacht haben, und nun weggefallen sind, müssen ebenfalls als Kritikpunkt anerkannt werden. Unterm Strich ist die Panasonic Lumix DMC-G3KEG-K jedoch eine gute Systemkamera, mit der ein Hobby-Fotograf nicht viel falsch machen kann. Neben tollen Bildern bietet die Lumix auch Videoaufnahmen, die auf der Höhe der Zeit sind. Und durch radikale Senkung des Preies, bietet die Lumix DMC-G3KEG-K ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis für jeden Fotografen.

Details zum Kauf und Preis der Panasonic Lumix DMC-G3KEG-K

Während andere Kameras lediglich Schwarz und Weiß als Farben anbieten, kann die Lumix DMC-G3KEG-K in den Farben Schwarz, Rot und Braun geliefert werden. Mit einem Preis, der um 200 € auf 340 € (Farbe Schwarz) gesenkt wurde, ist die Kamera aus dem Hause Panasonic Spitzenreiter im Preis-Leistungs-Verhältnis.

GerätenamePanasonic 5025232629664
Bewertung
4.0 von 5 Punkten
Preis
290,00 €

Technische Details zur Panasonic Lumix DMC-G3KEG-K
Preis380 Euro
Sensor Auflösung16,6 Megapixel
VideoausgangAV und HDMI (je PAL und NTSC)
SpeichermediumSD/SDHC/SDXC
Video-Auflösung (max.)1.920 x 1.080
Gewicht544 g (mit Objektiv)
Akkulaufzeitca. 270 Bilder
LCD-Monitor3″
LCD-Monitor-Auflösung460.000